Will, ein junger Mann, der bei einer Werbefirma in London arbeitet, verlässt nach einem feuchtfröhlichen Abend mit seinen Kollegen ein Pub, hat nichts Böses im Sinn, möchte nur nach Hause, aber das ist alles nicht so einfach. Ein sichtlich betrunkener Mann kreuzt seinen Weg, pöbelt rum, beschimpft Will und versperrt ihm den Weg, solange, bis unser Protagonist beschliesst, dem Widerling kräftig eine reinzuhauen. Der Mann geht zu Boden und stirbt kurze Zeit später. Jetzt ist guter Rat teuer, von Vorteil ist, dass sich die Gasse im Dunkeln befindet, wo es auch keine Kameras gibt, also beschliesst Will, einfach abzuhauen und das Ganze zu vergessen.
Einige Tage später erhält er eine Nachricht, die sein Leben verändern wird. Es gab einen Zeugen….und der möchte mit ihm sprechen. Als er sich in die Wohnung des Fremden begibt, ist das der Anfang eines Alptraums, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint. Und es kommt noch schlimmer….
Richtig coole, nervenaufreibende Geschichte eines jungen, britischen Autors, auf den man in Zukunft gespannt sein darf. Royston Reeves darf sich wahrscheinlich rühmen, den schleimigsten, widerlichsten Bösewicht der Literatur gezeichnet zu haben. Wenn man DEN nicht zu hassen beginnt, dem
ist nicht mehr zu helfen. Und allmählich beginnt man auch mit dem etwas weinerlichen Protagonisten Mitleid zu haben, wenn er versucht, seinen Hals aus der Schlinge zu ziehen.
Kurzweilige Story mit einem etwas zu friedlichen Ende. Trotzdem tolle Unterhaltung!