Sharing ist ein rasanter Thriller, der sich leicht und schnell lesen lässt, perfekt für zwischendurch. Der Spannungsbogen ist klar vorhanden, und die Handlung hält den Leser gut bei der Stange.
Allerdings war mir die Verknüpfung einzelner Thriller-Elemente stellenweise zu einfach gestrickt. Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit der psychischen Störung, die im Buch thematisiert wird. Hier wäre es wichtig gewesen, stärker auf eine differenzierte Darstellung zu achten, um keine Stigmatisierung zu verstärken.
Alles in allem ein spannendes Buch, das unterhält, aber für mich nicht zu den stärksten Werken von Arno Strobel gehört.