Ach was soll ich sagen.
Für ein paar Stunden war ich in Berlin Neukölln. Das hat mir dann auch schon gereicht, denn die Sprache soll authentisch sein, das ist mir schon klar, ist aber sehr anstrengenden zu lesen.
Es gab wirklich spannende, wichtige Sachen, die leider nur angekratzt werden.
Das ist wahrscheinlich der Sinn dahinter und soll zeigen, dass das nunmal so ist, keiner kümmert sich wirklich um die Themen wie Alltagsrassismus und die Jugendlichen, die links liegen gelassen werden, ohne Hoffnung auf etwas besseres, der “Deutsche Junge” kann laut Vertrauenslehrer nichts falsches gemacht haben, Drogen werden links und rechts vertickt, Schule schwänzen, Gewalt und Armut sind Alltag. Dass das der Wahrheit entspricht stimmt, authentisch ist die Geschichte auf jeden Fall.
Es ist Roman der zum Hinschauen bewegen kann, leider haben mir die Umsetzung und die Umgangssprache das alles etwas schwer gemacht. Das Ende kam mir viel zu abrupt.