Sloan hat ihren Job als Kindergärtnerin verloren und versucht nun ihre altes Leben hinter sich zu lassen indem sie ein Netz aus Lügen rund um ihre Identität spinnt. So landet sich als Kindermädchen bei Jay und Violet um auf deren Tochter Harper aufzupassen. Was ihr nicht klar ist, ist dass Violet ihre Lügen bereits durchschaut hat und ihre eigenen Pläne verfolgt.
Die ersten Kapitel werden aus Sicht von Sloan berichtet. Wir lernen sie kennen und erfahren ihre Beweggründe und lernen ihren Charakter kenne. Dann wechselt die Perspektive und der weitere Verlauf ist auch Sicht von Violet. Ganz zum Schluss kommen noch zwei Kapitel von Jay bevor das Ende wieder aus Sicht von Sloan erzählt wird. Dier Wechsel der Perspektive, der das Buch fast in zwei Bereiche teilt ist spannend. Ansonsten muss ich sagen, dass nicht arg viel passiert. Erst mit Violet und ihren Plänen spitzt sich alles langsam zu. Richtig klar was der Plan ist wird alles erst wirklich in den letzten paar Kapiteln.
Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die Sätze sind oft recht knapp und abgehakt. Dafür ist die Sprache einfach gehalten und angenehm zu lesen wenn man mal rein gefunden hat.
Wer etwas fesselndes sucht, dass einen den Atem anhalten und mit fiebern lässt, voller Überraschungen und unvorhergesehenen ist, der wird hier also nicht fündig. Wer einen interessanten Roman sucht, der interessante Charaktere hat die sich im Verlauf der Zeit zeigen und einen Höhepunkt ganz am Ende des Buches hat, der wird mit guter Unterhaltung belohnt.