Die Wildnis von Sarah Pearse hat mich von Anfang an gefesselt. Der flüssige Schreibstil, die kurzen Kapitel und die Perspektivwechsel zwischen Elin und Kier sorgen für einen starken Sog. Die Zeitsprünge und die vielschichtige Handlung haben mir besonders gefallen.
Was mit Kier passiert ist, bleibt lange unklar. Während Elin und Isaac im Camp nach Antworten suchen, bleibt die Spannung konstant hoch. Man rätselt mit und taucht tief ein in die wilde Landschaft des portugiesischen Nationalparks.
Gleichzeitig werden ernste Themen wie häusliche Gewalt und Suizid sensibel behandelt. Das Buch hat mich nicht mehr losgelassen und das Ende war ebenso überraschend wie schlüssig.
Ich habe es in kürzester Zeit gelesen und direkt weitere Bücher der Autorin bestellt.