Elliot Page schreibt in seinem Memoir über seine Geschichte und darüber, wie er zu der Person wurde, die er heute ist. Brutal ehrlich und mit einer nüchternen Klarheit erzählt er von prägenden Begegnungen und seinem steinigen Weg zu sich selbst.
Das erste Drittel des Buchs fand ich unglaublich spannend und mitreissend. Danach flaute die Spannung für mich etwas ab – die vielen Details wirkten teilweise zu ausschweifend. Gegen Ende nahm das Memoir jedoch wieder Fahrt auf und berührte mich mit seiner Authentizität und Offenheit. Ein wichtiges und mutiges Buch, das tiefe Einblicke in Elliot Pages Leben und Identitätsfindung gibt – für meinen Geschmack hätte es aber etwas kürzer sein dürfen.