Im zweiten Band ihrer Legacy of Gods Reihe bleibt Rina Kent dem Genre treu und liefert mit „God of Pain“ eine packende Dark Mafia Romance, mit Spannung, Spice und Humor. Dieses Mal stehen Annika, die temperamentvolle Mafia-Prinzessin, und Creighton, der verschlossene Adoptivsohn der Kings, im Mittelpunkt.
Was dieses Buch besonders erfrischend macht: Nicht Creighton umwirbt Annika, sondern sie ihn. Diese umgekehrte Dynamik bringt frischen Wind in die Geschichte und macht Annika zur eigentlichen Jägerin in diesem Spiel der Gefühle. Creighton, kühl, kontrolliert und wortkarg, lässt sich nur zögerlich auf sie ein, aber ganz ehrlich: Ich bin überzeugt, es waren Annikas Kochkünste, die ihn schliesslich umgestimmt haben.
Neben den gewohnten düsteren Mafia-Elementen wie Machtspielen, Geheimnissen und gefährlichen Entscheidungen überzeugt das Buch auch durch einen feinen, unterschwelligen Humor, der immer wieder durchblitzt und die ernsten Töne perfekt ausbalanciert. Natürlich war der Spice und das Drama um die Familien und wie sie dann doch zusammen verbunden sind, spannend bis zur letzten Seite. Freue mich auf weitere Geschichten dieser Reihe.