Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei 😉
Cover, Titel und auch der Klappentext schreien regelrecht nach Sommerroman…😉
Der Schreibstil ist unkompliziert, flüssig, sehr anschaulich und einfach angenehm zu lesen. Die Geschichte wird aus zwei Zeitebenen erzählt dem jetzt und vor siebzehn Jahren, dies wird am Anfang des Kapitels klar deklariert. Geschrieben ist das Ganze in der ICH Perspektive unserer Protagonistin Percy.
Entsprechend erfahren wir natürlich am Meisten über das Innenleben von Percy, aber auch Sam, ihr bester Freund ist liebevoll ausgearbeitet. Die langsame Annäherung zwischen den Beiden fand ich einfach niedlich und ich habe sie gerne auf ihrem Weg begleitet. Auch die Darstellung der Nebencharaktere war lebendig und glaubwürdig.
Diese nostalgische Sommer- See- Atmosphäre hat die Autorin wirklich grandios eingefangen und man spürt ihre Liebe zu diesem Ort in jeder Zeile. Ich selber fühlte mich regelrecht zurückversetzt in meine eigene Jugend, schwelgte in Eisessen am Steg, Lagerfeuer, Übernachtungen im Freien und gegenseitigen Sonnenschutz eincremen -Erinnerungen🙂 Folglich gefielen mir die Abschnitte in der Vergangenheit etwas besser, als die in der Gegenwart. Die Geschichte entwickelt sich nicht wirklich überraschend, hatte für mich ab und zu gewisse Längen und auch Percys Geheimnis, der Grund für den Bruch zwischen ihr und Sam war jetzt nicht unbedingt originell.
Ansonsten aber ein schöner, romantischer, wehmütiger Roman mit ganz viel Sommer- Vibes und Happy End 😉