Das Zimmer der Wunder, Inhalt:
Eine berührende französische Tragikomödie - tiefgründig, ergreifend, inspirierend Nur ein Moment, doch er kann alles verändern. Das erfährt Karrierefrau Thelma am eigenen Leib, als ihr Sohn Louis durch einen LKW von seinem Skateboard gerissen wird. Louis überlebt schwer verletzt, liegt im Koma. Vier Wochen - wenn sich sein Zustand bis dahin nicht verbessert, sehen die Ärzte wenig Hoffnung. In ihrer Verzweiflung findet Thelma in Louis’ Zimmer eine Liste mit Dingen, die er sich fürs Leben vorgenommen hat: Karaoke singen, einen Marathon laufen, ein Duett mit einem bekannten Rapper … Thelma beginnt seine Wünsche für ihn zu erfüllen. Wird es ihr gelingen, dadurch seinen Überlebenswillen zu wecken?
Bewertung: Ab Beginn war ich mitten drin im Geschehen. Ich habe die alleinerziehende Mutter in einem anspruchsvollen Job gespürt mit all ihren beruflichen Herausforderungen und Zielen. Und dann habe ich sie kennengelernt mit ihren Sorgen um ihren Sohn, ihren Ängsten ihn zu verlieren, ihren Schuldgefühlen ihm zuwenig Zeit gewidmet und zuwenig zugehört zu haben. Ein Buch das mir zu Herzen gegangen ist. Ein klarer Schreibstil mit all den Emotionen, welche die Geschichte begleiten. Der Perspektivenwechsel zwischen der Mutter und dem Sohn im Koma hat das Buch bereichert. Die Veränderung der Mutter durch die Verschiebung der Prioritäten im Alltag und im Leben waren sehr gut beschrieben.