(Inhalt vgl. Cover) Hörbuch
Der Autor zieht Bilanz und ich stimme ihm absolut zu:
»Die Welt verliert mit dem Tod von Papst Franziskus den wichtigsten Anwalt der Armen, der Verfolgten, der Vertriebenen. Sein Vermächtnis wird den Vatikan zwingen auch in Zukunft umzusetzen, dass nur diejenigen selig sind, die barmherzig sind und Frieden stiften.«
Das Buch hat mich gepackt von Anfang bis Ende und zwar deshalb, weil ich das Gefühl hatte, ich wäre in direkter Umgebung der Hauptperson, Papst Franziskus. Der Autor war 35 Jahre Berichterstatter im Vatikan und hat demzufolge mehrere Päpste im Alltag erlebt. Er schildert in seinem Buch die verschiedenen Herausforderungen, die Papst Franziskus gestellt waren. Beeindruckt hat mich immer wieder die Art und Weise, wie Papst Franziskus Dinge beim Namen genannt hat, ohne den Namen zu nennen. Seine Messages waren jedoch immer klar. Beispiel: Besuch in Myanmar, wo er den Begriff “Rohingya” nicht verwenden durfte. Dabei betonte er in seinen Reden die Achtung der Rechte aller ethischen Gruppen. Oder wie er sich anders als seine Vorgänger bei seinem Besuch in Kanada bei der indigenen Bevölkerung für die Misshandlung ihrer Kinder in Internaten entschuldigt hat. Bei aller Schwere der Themen, welchen sich Papst Franziskus angenommen hat, ist es eine Wohltat, seiner Sprache zuzuhören.
Die Stimme des Lesers fand ich sehr angenehm und sehr passend zu den verschiedenen Themen.