Bereits der Anfang dieses Buches, der mit der Vormerkung des Autors beginnt, hat mich persönlich neugierig gemacht. Darin wird darauf hingewiesen, dass der Roman in 10 Passagen selbst zu Wort kommt. Ein für mich richtig gelungenes Stilmittel, um Dinge nochmals aus einem anderen Blickwinkel zu präsentieren.
Das Buch beschreibt die Ereignisse des tragischen Unglückes im Baskenland im Oktober 1980, bei dem zahlreiche Kinder und drei Erwachsene bei einer Gasexplosion in einer Schule ums Leben kamen. Dabei beleuchtet der Autor vor allem eine Familie, die mit dem Verlust des Sohnes umgehen muss. Ich fand die Personen sehr eindrücklich gezeichnet, allen voran der Grossvater.
Ein trauriges Buch, welches den Umgang mit Trauer auf eindrückliche Weise schildert und einmal mehr zeigt, wie wichtig es ist, miteinander zu reden - auch wenn es nicht immer leicht ist.