Künstliche Intelligenz? Was soll das sein? Ist das ein Roboter, der mich bedienen kann? Oder meine Gedanken lesen kann? Die Künstliche Intelligenz, kurz KI genannt, ist im Alltag weitverbreitet: zum Beispiel im Smartphone, im Computer, im Sprachassistenten oder dem Navigationssystem im Auto. Die KI lernt immer wieder dazu und wird dadurch besser. Spannend – und auch ein wenig unheimlich! Für Kinder ab 8 Jahren (und wissbegierige Erwachsene); illustriert von Lena Hesse.
Erster Eindruck: Ein durchgehend farbig illustriertes Sachbuch für Kinder (und Erwachsene!); gefällt mir sehr gut.
Die heutigen Kinder wachsen mit Künstlicher Intelligenz auf – es ist für sie „normal“, ein Smartphone zu haben, das unzählige Möglichkeiten bietet oder ein Wearable, das die Schritte zählt und gleichzeitig noch sagt, wie hoch der Puls ist oder was am besten gegessen werden sollte. Dem Sprachassistenten kann zugerufen werden, dass er bitte das Lieblingslied abspielen soll. Oder das Navigationssystem im Auto kann den Weg zum Reiseziel zeigen, obwohl man dort noch nie vorher war.
Die KI ist ein Teilgebiet der Informatik; sie ist nicht erst seit diesem Jahr ein Thema, denn Smartphones, Sprachassistenten oder Navis gibt es schon etliche Jahre, aber vor allem durch ChatGPT ist der Begriff doch viel mehr ins Rampenlicht gerückt. Warum heisst es „Intelligenz“? Weil die Technologie immer wieder dazulernt. Es gibt übrigens schwache Intelligenz, starke Intelligenz und Superintelligenz. Es heisst, dass bisher nur schwache Intelligenz vorhanden ist – der Rest kommt bisher nur in Science-Fiction-Filmen vor.
Das Buch ist für Kinder ab 8 Jahren ausgeschrieben; ich würde es ungefähr ab 10 Jahren empfehlen. Es werden viele Dinge anschaulich erklärt (z.B. was ein Algorithmus ist oder was genau passiert, wenn ich mich mit einem Chatbot „unterhalte“). Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung – 5 Sterne.