Nach dem verblüffenden Ende von „Fourth Wing“ steigt die Geschichte direkt wieder ein – und zwar mitten im Rebellengebiet Aritia. Violet ist nun nicht nur körperlich, sondern auch emotional stärker gefordert. Die politische Dimension gewinnt an Tiefe, neue Allianzen entstehen, und Verrat lauert an jeder Ecke.
Während das Magiesystem weiterentwickelt und die Welt noch facettenreicher wird, bleibt auch in „Iron Flame“ die Dynamik zwischen den Figuren zentral. Die Beziehung zwischen Violet und Xaden wird auf eine harte Probe gestellt, ebenso wie ihr Vertrauen in das System – und in sich selbst.
Manches wirkt dramatisch überhöht und etwas repetitiv, dennoch bleibt der Sog stark. Wer den ersten Band mochte, wird auch hier weiterlesen wollen – die Spannung bleibt hoch, und der Cliffhanger am Ende sorgt erneut für offene Münder.
Fazit: „Iron Flame“ entwickelt die Geschichte überzeugend weiter, vertieft die Welt und erhöht den Einsatz. Empfehlenswert für alle, die bereits von Band eins gepackt wurden.