Windstärke 17 versucht, poetisch und berührend zu sein, verliert dabei aber oft an Glaubwürdigkeit. Besonders irritierend: Die Protagonistin zieht ohne große Hinterfragung einfach bei Knut ein – eine Handlung, die eher konstruiert als realistisch wirkt. Obwohl die Sprache stellenweise schön ist, bleiben viele Szenen seltsam distanziert und unlogisch. Emotionaler Tiefgang trifft hier auf fragwürdige Entscheidungen, was die Verbindung zu den Figuren erschwert.