Ein Buch voller Geheimnisse und Rätsel, die sich über drei Zeitebenen hinweg abspielen und auflösen.
Erzählt wird die Geschichte aus drei unterschiedlichen Perspektiven, von der Künstlerin des titelstiftenden Gemäldes, sowie zwei Personen aus der Kunstszene. Die häufigen Wechsel von Zeit und Perspektive liessen das Buch nie langweilig werden, für gute Orientierung sorgte immer die Abschnittsüberschrift mit Angabe von Erzählperson, Ort und Jahr.
Spannend fand ich das Setting der Geschichte in der Kunstszene, welche Einblicke in die Welt des Surrealismus aber auch von Echtheitsverifizierung und Auktionen bot.
Viele der Geheimnisse um das Gemälde “Selbstportait als Spinx” drehen sich um die Herkunftsfamilie der Künstlerin. Ich fand es spannend im Buch schrittweise auch mehr über diese Familie und ihren Hang zu ägyptischer Mythologie zu erfahren.
Der Spannungsbogen kann gut aufrecht erhalten werden, immer wieder tauchen neue überraschende Wendungen auf, die einen miträtseln lassen, wie alles am Schluss aufgelöst werden könnte.
Ich empfehle das Buch allen, die unterschiedliche Erzählperspektiven mögen und Lust auf eine nicht ganz klassische Krimigeschichte mit viel Spurensuche haben.