Es ist ein leicht zu lesender, sehr unterhaltsamer Kriminalroman, den man da in den Händen hält.
Da ist der Tod des Künstlerpaares Juliette Willoughby und Oskar Erlich, Geheimnisse um ein Gemälde, das seinerseits voller Rätsel ist, seltsames Verhalten von Mitgliedern der Familie Willoughby und schliesslich der Mord am “letzten” Willoughby.
Ellery Lloyd, das Pseudonym des Autorenpaars, schaffen eine tolle Geschichte, die einen mitnimmt auf die Reise zur Auflösung der Rätsel und dem Aufdecken von Geheimnissen und wieder neuen Rätseln. Dazu bedienen sie sich der Kunststudenten Caroline und Patrick, die sich beide Jahrzehnte nach dem Tod von Juliette, im Rahmen mit einer Aufgabe mit deren Leben und ihren Werken auseinandersetzen. Patrick seinerseits ein enger Freund von Harry, dem “letzen” Willoughby. Geschickt auch, wie es ihnen gelingt, Juliette eine Stimme zu verleihen, die nicht zu viel verrät, aber einen Einblick in ihr Leben gibt.
Am Ende fügt sich eines zum anderen - wie ein Puzzle halt.
Ein gelungenes Werk, das ich gerne als Sommerlektüre empfehlen kann.