Obwohl mich „Fourth Wing“ gut unterhalten hat, war meine Neugier auf die Fortsetzung eher verhalten. „Iron Flame“ knüpft direkt an die Ereignisse des ersten Bands an – mit neuen Gefahren, Enthüllungen und einer sich anbahnenden Rebellion. Leider konnte mich dieser zweite Teil nicht durchgehend fesseln.
Die Geschichte hatte spürbar weniger Spannung, einige Passagen zogen sich. Es gab zwar interessante Wendungen – z. B. das Auftauchen einer totgeglaubten Figur und die Einführung einer bislang unbekannten Drachenrasse – doch insgesamt fehlten mir packende Abenteuer und echte Herausforderungen.
Violet steht erneut stark im Mittelpunkt, während die Nebenfiguren kaum Tiefe erhalten. Die Liebesgeschichte mit Xaden trat in den Hintergrund, was ich allerdings positiv fand – der Fokus auf den größeren Konflikt passt besser zur düsteren Stimmung.
Fazit: Eine solide Fortsetzung mit guten Ansätzen, die für mich aber nicht an Band 1 heranreicht. Zu viel Fokus auf Violet, zu wenig Spannung – dennoch macht das Ende neugierig auf mehr.