Ein spannender Schweizer Krimi, der sich gut als Sommerlektüre eignet. Man kommt sehr gut ins Buch rein und ist direkt Mitten in der Ermittlung drin. Dabei lernt man die jüngste Kommissärin der Schweiz, Madeleine Wyss, und ihren eigentlich pensionierten Partner, Leuenberger kennen. Zu Beginn erscheint Wyss etwas distanziert, man lernt sie jedoch rasch besser kennen. Leuenberger ist ein sehr sympathischer älterer Polizist, dessen Begeisterung für die Monteverdi Oldtimer ansteckend wirkt. Da das Buch aus verschiedenen Perspektiven erzählt ist, erhält man auch immer wieder Einschnitte in die Perspektive der potenziellen Verdächtigen und Zeugen. Der Fall erscheint zu Beginn wenig spektakulär, die Autorin schafft es jedoch mit den Wendungen viel Spannung in die Geschichte zu packen. Das Ende war so von mir nicht vorhersehbar. Die Einbindung des Basler-Dytsch in die Geschichte fand ich sehr gelungen.
Ich hoffe, dass die Autorin noch weitere Bände rund um die Kommissärin Wyss schreiben wird. Eine klare Leseempfehlung für alle, die Schweizer Krimis mögen.