In St. Peter-Ording wird der schwedische Journalist Petter Jansson vermisst. Hendrik’s Vatter Lennart hat ihn in einer Ferienwohnung untergebracht, aber dort ist er nicht aufzufinden und auch sämtlicher seiner elektronischen Geräte sind verschwunden. Was ist passiert? Er ist hierhin geflüchtet, weil auf ihn in Schweden ein Anschlag verübt wurde. Haben die Täter ihn nun in Deutschland aufgespürt und ihr Werk zu Ende geführt? Zum selben Zeitpunkt wird die Leiche eines Strichers gefunden und die Ermittlungen führen zu verschiedenen Überschneidungen mit dem Verschwinden. Hendrik, der in der Zwischenzeit wieder nach Itzehohe zurück ist, ermittelt nun doch wieder zusammen mit Anna Wagner in den beiden Fällen. Als wären die zusammenhängenden Ermittlungen nicht schon genug Action für Hendrik, muss er auch noch einen Streit mit seinem Vater ausbaden.
‘Nordweststurm’ hat mich wieder gefesselt. Die Reihe rund um Anna Wagner und Hendrik findet eine würdige Fortsetzung in einer spannenden Umgebung. Man möchte als Leser unbedingt wissen was mit Petter Jansson geschehen ist und ob er nur verschwunden ist oder doch schlimmeres passiert ist. Auch wenn der letzte Band schon vor einiger Zeit gelesen wurde, hatte ich keine Mühe mich wieder in das Setting einzufinden. Das Buch lässt sich auch gut lesen, ohne dass die Vorgängerbände gelesen wurden.
Die Charaktere sind einem direkt wieder sympathisch und man hofft immer noch dass Anna und Hendrik endlich zusammenfinden. Als Ermittler ergänzen sich die beiden perfekt, doch ich denke das sie dies auch privat gut tun würden. Anna ist in ihrem Stolz verletzt, was sie dazu verleitet, die Starke rauszuhängen. Dies bringt sie jedoch in grosse Gefahr. Bei Hendrik bahnen sich Familienprobleme an. Das Verhältnis zwischen seinen Schwiegereltern und seinem Vater ist immer noch angespannt und auch er traut seinem Vater nicht.
Ein Thriller der den Leser durch die Seiten fliegen lässt und spannende Lesestunden verspricht.