Schon im Prolog fährt die Autorin mit der versprochenen Leiche auf, doch lange weiß man nicht, um wen es sich handelt.
Dann beginnt die Geschichte. Sie ist in fünf Teile gegliedert, und man steuert von Seite zu Seite auf das Worst case Szenario zu.
Nach und nach lernt man sämtliche Personen, die eine bedeutende oder auch weniger bedeutende Rolle spielen, kennen. Dabei dachte ich schon, dass ich sie mir besser notiert hätte, da es sehr viele waren und die Autorin das schon sehr ausführlich gemacht hat. Sie beschreibt die einzelnen Charaktere mit Familienstand, Namen des Ehepartners, der Kinder, den jeweiligen Berufsstand, deren Sichtweise auf verschiedenste Dinge und und und…
Ich kann aber versprechen, auch ohne Notizen, behält man trotzdem noch den Durchblick. Pluspunkt 👍
Was mir außerdem gefiel, ist, dass einzelne Szenen sich überschnitten. Das machte es zudem spannend und aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, hat man einfach nochmal eine andere Sicht auf die Dinge bekommen. In erster Linie wollte ich aber immer wissen, wer ist der oder die Tote, um den Täter besser entlarven zu können. Einfach um mitzurätseln.
Es gab nämlich schon zwei/drei Charaktere, die auf mich komisch wirkten und ich diese somit unter Verdacht hatte, einen Mord begehen zu können. Letztendlich wusste ich ja aber lange nicht, ob von denen nicht selbst eines das Opfer ist.
Ihr merkt schon, ich fand die Story recht gut und durch das Hinauszögern, um das Wissen des Opfers, hatte die Geschichte für mich auch eine Sogwirkung. Mit dem Vergleich zu “Big little Lies” lag ich auch ganz richtig. Summervibes und jede Menge Leute, denen du nicht vertrauen solltest, wie in der Fernsehserie oder dem gleichnamigen Buch “Tausend kleine Lügen”.
Wer also auch die Serie, wie ich oder das Buch mochte, wird sich mit dieser Story ebenso wohl fühlen.