In den 1940er Jahren ging die britische Kolonialherrschaft in Britisch-Indien zu Ende. Das Land wurde aufgeteilt in einen muslimischen Teil – Pakistan – und einen hinduistischen Teil – Indien. Diese Aufteilung verlief gewaltsam mit Unruhen und Aufständen aufgrund religiöser und ethnischer Auseinandersetzungen.
Auch die 10 jährige Amla verlor aufgrund dieser Unruhen ihre Mutter und musste kurze Zeit später ihren Wohnort im späteren pakistanischen Teil zusammen mit ihrem Vater – zu beider Sicherheit – verlassen. Sie flüchteten noch vor den eigentlichen Unruhen nach Indien, zu der Familie von Amlas Mutter. Amla verlor innert kürzester Zeit ihre Mutter, ihre Heimat und auch ihre beste Freundin Fiza.
Amla wurde nach und nach bewusst, dass sie eine besondere Fähigkeit in sich trägt, sie hat nicht nur ihre eigenen Erinnerungen, sondern auch ein Ahnengedächtnis das über Generationen hinweg zurückreichen, weitergegeben von Frau zu Frau.
In der Gegenwart versucht Ayukta ihrer Frau Nadya zu erzählen, warum sie bisher zurückhaltend auf eigene Kinder reagiert hat. Denn Ayukta ist eine Nachfahrin Almas und trägt diese besondere und auch belastende Ahnengedächtnis auch in sich. Sie hegt Zweifel, ob sie diese Besonderheit einer möglichen Tochter aufbürden möchte…
Fazit:
Das Buch hat mein Interesse geweckt, da ich aussergewöhnliche Frauengeschichten, die über Generationen wirken, sehr mag. Dieses Buch jedoch mochte mich nicht zu überzeugen. Die Geschichte ist ansprechend aufgebaut und doch konnte sie mich nicht packen. Ich kam mit den Verschmelzungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlecht klar, da diese oft kaum merklich ineinanderflossen. Auch die vielen Namen und indischen Ausdrücke verursachten ein Chaos in meinem Kopf, so dass ich die Lust an dieser Geschichte nach und nach verlor. Ich habe das Buch nach 100 Seiten abgebrochen. Dennoch habe ich durch dieses Buch ein wenig über die Geschichte Indiens und Pakistans lernen können.