Ganz sicher nicht am Schreibstil von Ellen Sandberg (Inge Löhnig), der wie gewohnt wunderbar ausdrucksvoll ist. Auch die Personen sind glaubwürdig und authentisch dargestellt. Aber dieses Buch gefiel mir nicht so gut wie die anderen zuvor – und ich vermute, es liegt am Thema. Deshalb bewerte ich natürlich trotzdem gut – da kann ja ein Autor/In nichts dafür, wenn mich bestimmte Themen nicht so fesseln…
Die Autorin verbindet hier zwei Zeitstränge miteinander, einmal das Ende der 80iger Jahre und dann die Gegenwart. Die Vergangenheit spielt in der Zeit der RAF – und genau das ist es, was mich nie sonderlich interessierte, wo ich wenig davon weiß – das aber auch gar nicht näher wissen möchte. Ich habe keine Ahnung warum mich das so wenig berührt, aber es ist nun mal eben so….
Also kann ich auch nicht sehr viel zu dieser Handlung sagen außer dass Ellen Sandberg es geschafft hat, alle Fäden gekonnt zu verknüpfen, so dass zumindest für mich keine Fragen offen blieben.