Als Aurora auf den Hof der Götter berufen wird, glaubt sie, dass dies ihr Ende ist. Die Menschen leben dort als Valets – Sklaven, die den Göttern dienen und absolute Unterwerfung zeigen müssen. Doch ausgerechnet Colden ersteigert sie bei der Auktion. Er will Aurora nicht besitzen. Während die Welt der Götter auf einen erbitterter Machtkampf zusteuert, kommen sich der Gott und die mutige Menschenfrau immer näher.
Dank Büchern wie To Tempt a God fühle ich mich im Romantasy-Genre zunehmend zuhause. Dieses Buch hat mich komplett für sich eingenommen.
Anna Benning hat mit To Tempt a God eine faszinierende und originelle Fantasywelt geschaffen. Eine Karte zu Beginn hilft beim Einstieg, das Glossar am Ende rundet das Leseerlebnis ab. Schon nach wenigen Seiten war ich vollkommen in der Geschichte versunken.
Aurora ist eine sympathische, loyale Protagonistin, deren Schicksal mich sehr berührt hat. Colden ist für mich der Inbegriff eines Bookboyfriends – von Anfang an mochte ich ihn unheimlich gern. Kein Bad-Boy-Gehabe, sondern ein gutes Herz und aufrichtige Gefühle.
Wichtig zu wissen: Die Geschichte endet mit einem richtig fiesen Cliffhanger! Ich war ehrlich traurig, als ich die letzte Seite umblätterte. Jetzt heißt es warten.
Ich empfehle dieses Buch von Herzen weiter. Wer große Gefühle, eine mitreißende Fantasywelt und eine berührende Liebesgeschichte sucht, ist hier genau richtig.