Kommissar Tischler, Band 11: Ein Bikertreffen auf der Sauwiese in Brunngries bringt Leben ins Dorf. Aber auch den Tod, denn Sebastian Burgegger überlebt die erste Nacht nicht. Burgegger, seines Zeichens Arzt, wurde bei der Übernachtung im KRAUSE kaltblütig ermordet! Hauptkommissar Constantin Tischler und Polizeihauptmeister Felix Fink beginnen zu ermitteln…
Erster Eindruck: Wenn unser Topmodel Resi auf dem Cover ist, kann es nur gut kommen! Mir gefällt das Cover sehr gut.
Dies ist Band 11 einer Reihe, kann aber ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden (es ist jedoch schöner, das Team von Anfang an zu begleiten).
Kaum in Brunngries angekommen, ist schon wieder einer tot! Definitiv ein gefährliches Pflaster! Glücklicherweise ist es nur ein fiktiver Ort. Die Bikertruppe ist sehr speziell – sie streiten sich über Nichtigkeiten, aber das gehört wohl zu ihrem Umgangston. Dass sich die Akademiker der Truppe, der Arzt und der Anwalt, vom Zeltplatz davonmachen, um in einem richtigen Bett schlafen zu können, fand ich sehr amüsant (komforttechnisch konnte ich das absolut nachvollziehen). Nur leider hat der Arzt den nächsten Morgen nicht mehr erlebt. Wer hat ihn umgebracht? Und weshalb? Wo ist die Täterschaft zu finden? Unter den Bikern, den Patienten, oder war er gar ein Zufallsopfer?
Constantin Tischler und Felix Fink bringen dieses Mal ziemlich viel Action mit (gut, dass sie nebst ihren Besuchen in der Wirtschaft und den Grillgelagen doch noch trainieren!) – das hat mir sehr gefallen. Das Buch hat sich wie immer flüssig lesen lassen, war temporeich, spannend und zugleich witzig (ich erinnere da an Constantin in seiner alten Motorradkluft *laut lach*). Von mir gibt es die volle Punktzahl: 5 Sterne. Ich freue mich, dass es mit Band 12 („Prost, auf die Fischer“) schon bald weitergeht.