Ehrlich gesagt war dieses Buch leider nicht mein Fall – aber das liegt wahrscheinlich weniger am Buch selbst als an meiner persönlichen Vorliebe für Thriller. Als es bei Book Circle hieß „Wir schenken dir ein Ebook“, habe ich mich natürlich gefreut – allerdings standen fast ausschließlich Liebesromane zur Auswahl, was nicht ganz meinem Geschmack entspricht. Trotzdem wollte ich dem Genre eine Chance geben und habe mich für Frühlingsliebe an der Ostsee entschieden.
Die Geschichte dreht sich um Clara, die nach einer Trennung Zuflucht im idyllischen Fleesenow an der Ostsee sucht. Dort trifft sie überraschend ihren früheren Schwarm Kian wieder – ein vermeintlicher Zufall. Die Beziehung zwischen den beiden ist anfangs von Missverständnissen und Spannungen geprägt, besonders da Kian vermutet, Clara sei ihm absichtlich nachgereist. Es dauert eine Weile, bis sich die Wogen glätten.
Die Handlung wird wechselweise aus der Perspektive von Clara und Kian erzählt – sowohl in Rückblicken als auch in der Gegenwart. Leider hat mich dieser ständige Perspektivwechsel eher aus dem Lesefluss gebracht, als dass er die Geschichte für mich bereichert hätte. Ich habe gemerkt, dass ich mich schwergetan habe, in die Handlung hineinzufinden, und musste mich regelrecht motivieren, weiterzulesen. Auch wenn es am Ende ein Happy End gibt, hat mich die Geschichte emotional nicht abgeholt.
Wer Liebesgeschichten mag, findet hier sicher eine nette, leichte Frühlingslektüre – für mich persönlich war es einfach nicht das richtige Buch.