Lesley ist eine Frau im kolonialistischen Malaysa, gefangen in ihrer Ehe und den damaligen gesellschaftlichen Strukturen. Ein Freund, der Geschichten sammelt, hört zu und so beginnt Lesley zu erzählen, von Geheimnissen und Wünschen, von Engagement und Liebe, von Familie und Verrat.
Die Geschichte umfasst relativ viele Erzählstränge, um verschiedenste Personen und auch um geschichtliche Aspekte zu China. Dem Autor gelingt es auf kreative Weise, Realität mit Fiktion zu vermischen.
“Das Haus der Türen” liest sich ruhig und unaufgeregt, in einer bildhaften schönen Sprache. Wer sich gerne mit Geschichte auseinandersetzt, wird das Buch mögen.