Eine Fantasy, die im viktorianischen London spielt. Für mich hätte das Buch besser funktioniert, wenn es ganz in einer Fantasywelt gespielt hätte. Ich mag es nicht, wenn ein historisches Setting nur für die Ästhetik verwendet wird, ohne die kulturellen Eigenheiten der Zeit zu reflektieren.
Die Geschichten enthält viele gute Ideen, die leider nur durchschnittlich umgesetzt wurden. Der Protagonist Will hat diverse potentielle Romanzen, aber im ersten Band der Trilogie ist noch nicht klar, in welche Richtung es läuft.
Die Spannung ist vorhanden und es steht etwas auf dem Spiel. Charakter, die einem ans Herz gewachsen sind, sterben. Dadurch fühlt es sich so an, als ob auch den Hauptcharakteren Schlimmes passieren kann. Da im ersten Band der Trilogie viel Worldbuilding gebraucht wird, hoffe ich, dass es im folgeband weniger Erklärungen brauchen wird und dass die Serie die generischen Storylines verlassen wird.