Qin Zheng ist nach über 200 Jahren von Zetian erweckt worden. Nun muss sie an seiner Seite das Land regieren. Die Spannung zwischen den beiden war seltsam. Obwohl Zetian keine Ahnung von Staatskunde hat, will sie sich ihm ständig wiedersetzen. Die beiden begehen zahllose Grausamkeiten. Ihre Reformen sind zu extrem und Widerstand bildet sich. So stürzen sie das Land ins Chaos während sie ihr eigentliches Ziel verfolgen: Die Götter zu töten.
Alle Stärken aus Iron Widow bleiben in Heavenly Tyrant auf der Strecke. Female Rage ist nur noch bedingt ein Thema. Dieses Buch befasst sich vor allem mit Politik und wie eine Revolution scheitert.
Vom Liebesdreieck aus Iron Widow ist auch nicht viel übriggeblieben, sodass die toxische Beziehung zu Qin Zheng im Vordergrund steht. Er hat sich in diesem Buch zu meinem Lieblingscharakter gemausert. Denn egal wie grausam oder besitzergreifend er war, er hat Zetian aktiv weiterentwickelt. Auch seine Zielstrebigkeit habe ich sehr gemocht.
Wer Iron Widow geliebt hat, weil Zatian so erbarmungslos die bestehende Ordnung niedergerissen hat, wird von der Fortsetzung wohl enttäuscht werden. Auch wer wegen der Lovestory oder den Mecha-Kämpfen gelesen hat, wird enttäuscht. Dieses Buch ist für Leute, die Politik in ihrer Sci-Fi-Fantasy mögen. Zudem ist das Buch einfach zu lang.