Die Donovans, Band 4: Rowan braucht eine Auszeit. Eine Auszeit von ihren Eltern, ihrem Freund, aber insbesondere von deren Erwartungen an sie und ihr Leben. In einem abgelegenen Haus will sie wieder zu sich finden. Dort begegnet ihr ein Wolf mit magischen Augen. Als sie den nächsten Nachbarn, Liam, kennenlernt, ist sie von ihm fasziniert: Er ist attraktiv, aber noch mehr ist sie von seiner Ausstrahlung gefesselt. Sie weiss nicht, dass er zu den Magiern der Donovans gehört…
Erster Eindruck: Zu einem Liebesroman passt das Cover gut, jedoch nicht zu diesem Buch.
Dies ist Band 4 der Reihe um die Donovans. Hier ist nun Liam Donovan die Hauptperson, der sich wie Rowan in den Wäldern zurückgezogen hat, da er vor einer grossen Entscheidung steht. Er arbeitet als Spieleentwickler, aber in der magischen Welt ist er ein Hexenmeister. Er kann sich – wie unschwer aus dem Klappentext zu erahnen ist – in einen Wolf verwandeln. Rowan ist Lehrerin, aber nicht wirklich glücklich in diesem Job. Sie meint, den Erwartungen nicht zu entsprechen. Ihre Eltern und auch ihr Freund verstehen sie nicht und können ihren Wunsch nach einer Auszeit nicht nachvollziehen. Sie weiss selbst noch nicht genau, wie sie ihre Zeit gestalten will, aber genau das gefällt ihr. Einfach mal schauen, was sich so ergibt und wozu sie Lust hat. Die erste Begegnung der beiden Protagonisten lief nur suboptimal ab. Liam wusste zwar bereits, dass Rowan kommt und wer sie ist, aber sie verfügte selbstverständlich nicht über dieses Wissen.
Ich bin nicht so der Fantasy-Fan, aber wenn ich mich erstmals auf das Magische, Übernatürliche eingelassen habe, bin ich dann voll mit dabei. Hier war mir jedoch alles zu viel: zu viel Märchen, zu viel Machogehabe, zu schwülstig. Am besten gefallen haben mir Liams Eltern sowie der Besuch bei seinen Cousins – leider waren diese nur Minisequenzen, ansonsten gab es eigentlich nur Liam/Wolf und Rowan. Von mir gibt es dieses Mal leider nur 2 Sterne.