Was war das bitte für ein eleganter Thriller? Nie im Leben hätte ich mit dem Ende gerechnet. Nie im Leben!!!!
Jetzt aber erst einmal zur Story. In diesem Buch geht es um die Merritts, die sich eine Austauschschülerin ins Haus holen. Als wäre es nicht genug, dass deren Tochter Anabel verstorben ist, so bewohnt die Schülerin mit dem Namen Tanya deren Zimmer. Die Ähnlichkeiten zwischen Anabel und der Verstorbenen werden immer unheimlicher.
Die Geschichte hat mich wirklich aus den Socken gehauen und ich hatte keinen blassen Schimmer, wie alles miteinander verknüpft ist - und ehrlich? Es ist so, so schlau und auch perfide, dass diese Story für mich ein Jahreshighlight geworden ist.
Tanya war mir von Anfang an äußerst unsympathisch und es zeigte daher den Kontrast zwischen Natalies lebender Tochter und ihr auf. Auch Natalies Sohn war das komplette Gegenteil. Sie waren wie Tag und Nacht. Mit dem Voranschreiten der Geschichte dachte ich immer wieder, dass die Zahnräder nun greifen müssten - doch Fehlanzeige. Sie taten es nicht und immerzu wurde ich überrascht. Auch von Natalie selbst, die soviel Vertrauen in Tanya gesetzt hatte und ihrer Tochter keinen Glauben schenkte. Ich hätte sie manchmal an liebsten durchschütteln wollen. Jedenfalls hat die Story mich sowas von gepackt.
Ich bin noch immer fassungslos 🫣