Auch wenn es manche Seiten etwas gar langatmig machen, habe ich das Buch gerne gelesen. Dass die Emotionen der Personen nicht detailreich beschrieben werden, sondern eher etwas erahnt werden müssen, passt zur Atmosphäre in einem rauhen Klima in einem Dorf. Überraschend und etwas unwirklich finde ich die Entwicklungen im letzten Drittel der Geschichte. Trotzdem lebt man mit allen Beteiligten der Familie Bonnar mit und wird bis zu den letzten Seiten hingehalten, woher Brendan, das Findelkind stammt. Ein leises, etwas bedrückendes Buch, das auf seine Weise versucht zu erzählen, was Familie bedeutet.