Das Buch ist aus der Sicht der achtjährigen Claudia geschrieben. Ich fand es oft sehr verwirrend, aber auch traurig, wie sie Dinge beschreibt. Denn Claudia erzählt viel über Selbstmord und andere Sachen, über die man als kleines Kind noch gar nicht so viel wissen sollte.
All diese Kenntnisse hat sie von ihrer Mutter, die Claudia schon wie eine Erwachsene behandelt. Sie erzählt ihr von jeglichen schlimmen Sachen, die sie selber erlebt oder von irgendwo mitbekommen hat und wenn Claudia mal etwas nicht weiss, oder bei einem Thema nachfragt, heisst es immer “Sei nicht so naiv Claudia”. Ihre Mutter, die selber erst 28 ist, leidet offensichtlich unter starken Depressionen.
Es ist augenscheinlich, dass Claudias Mutter nie Kinder kriegen wollte, denn sie beschuldigt Claudia ständig, sie habe ihren Körper kaputtgemacht.
Ich fand es ein sehr ausserwewöhnliches Buch, denn ich kann mich nicht daran erinnern, jemals etwas Ähliches gelesen zu haben, leider fand ich es aber auch etwas langweilig.