Mit einer Auszeit in Marokko will Bea ihr Leben als Model neu sortieren. Doch nach einer gefährlichen Begegnung in den engen Gassen Marrakeschs sind Geld und Ausweis weg. Zum Glück ist Marnie zur Stelle, Retterin in der Not und Besitzerin eines Surfhotels an der Küste. Noch ahnt Bea nicht, welch dunkle Seiten die paradiesische Zuflucht hat…
“The Surf House” stammt aus der Feder von Lucy Clarke, deren Romane ich immer wieder gerne lese. Daher griff ich auch diesmal voller Vorfreude zu und wurde mit kleinen Abstrichen auch nicht enttäuscht.
Ein Prolog leitet das Geschehen ein, das aus mehreren Perspektiven erzählt wird. Darunter Ex-Model Bea sowie Savannah, eine Rucksacktouristin, die vor einem Jahr spurlos verschwand. Gemeinsam mit Savannahs Bruder Seth versucht Bea mehr herauszufinden und kommt dabei dunklen Geheimnissen auf die Spur. Und schon bald wird das marokkanische Surferparadies zum tödlichen Alptraum.
Einen dicken Pluspunkt gibt es auf alle Fälle für die exotisch-atmosphärische Kulisse, die ich direkt vor Augen hatte. Dazu kommen einige überraschende Twists und ein packender Showdown in der Wüste.
Die Spannung baut sich allerdings nur langsam auf. Mit dem verwendeten Surferjargon konnte ich als Laie auch nicht so viel anfangen. Und so richtig erreicht haben mich die Figuren nicht. Da fehlte mir etwas mehr Tiefe. Trotzdem fühlte ich mich meist gut unterhalten.
Insgesamt kann ich daher “The Surf House” trotz kleiner Schwächen empfehlen. Dunkle Geheimnisse vor exotischer Kulisse, die mir 4 Herzchen wert sind.