Lina arbeitet im Verkehrsbüro eines herrlichen kleinen Ortes an der Nordsee nahe bei Husum. Sie ist glücklich mit ihrem Leben und wird auch von allen im Ort geliebt. Durch eine Unachtsamkeit fällt ihr Chef im Verkehrsbüro aus und ein junger, dynamischer Mann wird die Vertretung übernehmen. Lina findet ihn mehr als nur arrogant und überlegt sich, ihre Arbeit zu kündigen um nicht mehr mit diesem arroganten Schnösel zusammen arbeiten zu müssen. Dass Dumme ist nur, dass er noch verdammt gut aussieht.
Linas beste Freundin seit Kindertagen ist die Pastorin im Ort. Sie sind zusammen zur Schule gegangen und sind wie Schwestern. Ihr kann sie alles anvertrauen und auch immer ihren Kummer ausschütten, Sinje, die Pastorin ist immer für Lina da wie auch ihre Grossmutter.
Die Mutter von Lina ist spurlos verschwunden als Lina 3 Wochen alt war. Was war der Grund? Dies weiss weder die Oma von Lina noch sonst wer im Ort. Lina möchte so gerne wissen warum ihre Mutter verschwunden ist, stösst aber immer auf eine Mauer des Schweigens.
Alle im Ort sind wie eine grosse Familie und halten zusammen wie Pech und Schwefel. Doch der Bürgermeister des Nachbardorfes versucht immer wieder mit Aktionen diesen Frieden zu stören. So jedenfalls empfinden die Bewohner. Seit über Hundert Jahren herrscht auch eine tiefe Feindschaft zwischen den beiden Orten. Lütteby, Linas Heimat ist klein, überschaubar, hübsch und liegt direkt am Meer. Es hat aber auch ein Spukhaus und genau dieses Hauses wegen ist auch der Streit entstanden. Denn gemäss einer Sage welche sehr an Romeo und Julia erinnert gab es in diesem Haus eine Liebelei welche tragisch endete. Daher heisst es auch immer eine Liebe zwischen einer Person aus Lütteby und einer Person aus Grotersum, dem Nachbarort, bringt nur Unglück. Die Hansefrauen, zu diesen gehört Lina haben bis jetzt auch noch kein Glück in der Liebe gefunden. Weder die Oma noch die Mutter waren mit den Männern verheiratet, von denen sie die Kinder erwartet haben.