Bei einem früheren Werk hatte ich mich gefragt, was Jörg Maurer geraucht hatte, als er das Buch geschrieben hatte. Bei diesem Werk scheint es klar zu sein: er hat von den Pilzen gegessen, die im Buch viel Platz einnehmen.
Maurers Bücher enthalten so viele Ideen, Wendungen, Komik und Überraschungen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass so ein Schreibstil ohne Hilfsmittel möglich ist.
Die Geschichte startet gut, die vielen Wendungen und Überraschungen kommen in gewohnter Manier in rascher Abfolge.
Bis Juri auftaucht und man sich fragt „wer zum Teufel ist Juri und was hat seine Mutter im russischen Nirgendwo mit der Geschichte zu tun?“ Die Auflösung des Mordes teilt sich in ein völlig unkreatives Motiv und ein nebulöses Ende.
Entweder haben die Pilze beim Aufsetzen des Plots noch zu wenig gewirkt oder sie haben am Schluss des Schreibens so stark gewirkt, dass dieses nebulöse Ende entstehen konnte.
Es gibt deutlich bessere Jennerwein-Krimis.