In Deutschland landet ein Fischerteppich auf dem Schreibtisch von Mia einer Faserarchäologin eines Museums. Dieser Teppich fasziniert sie und sie will unbedingt herausfinden, woher er kommt und wie er den Weg ins Museum gefunden hat. Sie erkennt schnell, dass es sich um einen Fischerteppich handeln muss, doch irgendwie stimmen die Farben nicht richtig für einen solchen Teppich. Sie begibt sich auf die Suche und der Weg führt sie nach Zagreb. Dies war eher ungewöhnlich, denn die Fischerteppiche wurden eigentlich an der Ostsee rund um Greifswald hergestellt. Dies mehr aus einer Not heraus, da zu der damaligen Zeit das Mee überfischt war und man daher eine andere Beschäftigung suchte, um die dreijährige Sperre des Fischfangs zu überbrücken und zu überleben. Weshalb dann dieser Teppich von jemandem aus Zagreb hergestellt wurde, war für Mia ein Rätsel, welches sie unbedingt lösen wollte.
Das Buch hat mich nicht allzu sehr gepackt und ich hatte eher Mühe mich mit all den Zeitsprüngen, Gedanken, Realität etc. zurecht zu finden.
Es war interessant etwas zu einem Thema, welches mir sehr fremd war, zu lesen und regte an bei Google mehr über die Fischerteppiche zu erfahren.