„Sieben Stunden“ ist ein unglaublich spannender Thriller, der einen von Beginn an fesselt und mitreißt. Ein Thriller rund um Schuld, Freundschaft und Vertrauen.
Es geht um eine Gruppe von Jugendlichen, die vor 10 Jahren einen Schulbusunfall überlebten. Diese Überlebenden haben einen Pakt geschlossen und treffen sich jedes Jahr in einem Strandhaus. Einerseits um sich gegenseitig zu unterstützen und andererseits, um sich gegenseitig im Schach zu halten. Wir als Leser*in erleben hier den 10. Jahrestag der Gruppe mit und vor dem Treffen, trifft sie ein weiterer Schock, denn einer von ihnen wurde tot aufgefunden.. während ihres Aufenthaltes dort, erwartet sie dann auch noch ein Sturm, der sie von der Außenwelt abschottet, - also schon mal eine gute und klassische Thriller-Vorlage.
Erzählt wird die Geschichte überwiegend von der Protagonistin Cass, aus der ich-Perspektive. Zudem gab es auch ab und an Kapitel aus der Vergangenheit, was die fehlenden Puzzlestücke im Prinzip, Stück für Stück zusammensetzte und für zusätzliche Tiefe sorgte. Anfangs habe ich ehrlich gesagt den Sinn des Paktes und des Jährlichen Treffens nicht verstanden, aber nach und nach macht alles echt mehr Sinn. Die Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel und es gibt viele überraschende Wendungen.