In Endstation Psychiatrie: Triggerwarnung – Ein langer Leidensweg von Julia Zeiss muss ich eine negative Bewertung abgeben. Der Titel klingt vielversprechend, doch das Buch konnte mein Interesse nicht aufrechterhalten.
Die Texte der Autorin wirken oft verwirrend und unstrukturiert, was es schwierig macht, ihrem Leidensweg zu folgen. Die Ehrlichkeit und Authentizität, die sie anstrebt, gehen durch den wirren Schreibstil verloren.
Ihre Erfahrungen in Pflegefamilien und Bordellen sind schockierend, werden jedoch nicht ausreichend ausgearbeitet, um die Tragweite ihrer Erlebnisse zu verstehen. Die Frage, ob die Psychiatrie ihr Frieden bringen kann, bleibt unklar.
Insgesamt hinterlässt Endstation Psychiatrieeinen schalen Nachgeschmack. Die Ansätze werden durch den verwirrenden Stil und die fehlende Struktur überlagert. Leider kann ich dieses Buch nicht empfehlen.