Patrick Rothfuss führt mit Die Furcht des Weisen 1 seine kunstvolle Erzählung fort und zieht uns noch tiefer in die Welt von Kvothe. Seine Geschichte entfaltet sich mit derselben poetischen Sprache und Detailverliebtheit, doch diesmal wird alles noch vielschichtiger, düsterer, geheimnisvoller.
Die Chandrian rücken unaufhaltsam näher, ihr Mythos verdichtet sich, während neue Fragen aufgeworfen werden. Rothfuss schafft es, Spannung und Atmosphäre meisterhaft zu verweben, sodass jede Enthüllung ebenso viel Licht wie neue Schatten wirft. Und während Kvothe weiter an neuen Herausforderungen wächst, bleibt doch stets diese unterschwellige Ahnung: Dass all dies nur der Anfang einer noch viel grösseren Tragödie ist.
Wer Der Name des Windes geliebt hat, wird sich erneut in der Fortsetzung verlieren können und nach der letzten Seite nur eines wollen: mehr.