Für meine Lesegruppe habe ich dieses Buch kürzlich erneut gelesen und da ist mir noch mal aufgefallen, wie schön es ist. Eine ganz bezaubernde Reise einer Tochter, die in der Fremde die Heimat sucht. Neben dem Roadmovie hat mir besonders der Anfang des Romans sehr gut gefallen. Die Mutter-Tochter-Beziehung, das Leben in den sehr bescheidenen Verhältnissen ist toll beschrieben. Und der Tod der Mutter kommt so überraschend und so schnell daher, dass ich erneut überrumpelt war. Vor allem weil die Mutterfigur für mich wirklich ein ganz besonderer Charakter war, den ich richtig spannend fand. Am Ende fand ich das Buch etwas kitschig, aber nur ein bisschen.