… die Liebesgeschichte fühlt sich erzwungen an.
Die Einführung in die Welt der Weihnachtselfen ist sehr lieb gestaltet. Auch die Sehnsucht des Protagonisten nach einer anderen Welt ist nachvollziehbar. Doch das Buch handelt dann hauptsächlich um den Jungen namens Marlon, was eigentlich ganz süss ist. Um die Freundschaft zwischen Weihnachtself und dem depressiven alleinerziehenden Vater geht es irgendwie überhaupt nicht. Das wird zwischendurch mal erwähnt, auf wenigen Seiten. Da gibts dann auch mal einen heissen Moment, aber auch der taucht aus dem Nichts auf.
Man hätte der Liebesgeschichte mehr Zeit einräumen sollen. Vielleicht hätte gar ein zweiter Band gut getan. Zur kurzweiligen Unterhaltung ist das Buch sehr lieb zu lesen. Aber wenn man Tiefe sucht, findet man sie dort nicht.