Ich habe das Buch nicht gelesen, weil es von einem deutschen Fussballprofi geschrieben wurde, sondern da der Klappentext sich für mich so sommerlich leicht angefühlt hat. Deshalb werde ich auch nicht weiter darauf eingehen, für mich ist Chris Kramer, in dieser Buchrezension, ein Autor, wie bei jeder anderen Rezension.
Ich bin also in das Buch gestartet, in der Hoffnung auf eine leichte, sommerliche Geschichte.
Chris Kramer erzählt mit einem leichten Schreibstil, autofiktional, von seiner Jugend und dies so bildlich detailliert und gefühlvoll, dass ich nur so durch die Seiten gerauscht bin. Er lässt mich in die eigene Vergangenheit zurückreisen und an meine Jugend denken. Seine Geschichte ist so realistisch, dass ich mich darin selbst erkennen konnte.
Es geht in erster Linie um das Erwachsenwerden, um die Unsicherheiten, die ein Teenager in dieser Zeit durchmacht, um Freundschaften und um die erste Liebe. Dabei sind die Figuren so nahbar, als würden wir sie selbst bereits lange kennen.
Für mich war es ein Coming-of-Age Buch, das ich jedem empfehlen kann. Den wer von uns war nicht auch einmal ein Teenager? 😉😅