Das Buch Dancing Jax hat die UK fest im Griff. Eine Gruppe immuner Kinder und Jugendlichen wird in den Sommerferien in ein Camp gebracht, in der Hoffnung, dass sie dort doch noch den Zugang zu Mooncaster finden unter den Augen der Punchinello-Wächter.
Die Jugendlichen sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen. Wie bereits im ersten Teil, kann auch hier jeder sterben. Deshalb habe ich immer mitgefiebert und gehofft, dass meinen Lieblingen nichts passiert. Der Roman lebt von den Beziehungen der Protagonisten, denn nur gemeinsam können sie dieses Camp überleben.
Kinder-Umerziehungscamps in Fantasy habe ich so brutal noch nie gelesen. Hier sind die Wächter keine Menschen, sondern Monster. Es gibt keine moralische Grauzone. Die Insassen sind Opfer und die Wächter diabolisch.
Ich mochte das Buch sehr, da es die logische Konsequenz aus dem ersten Teil weiterzieht. Die aussichtslose Lage und der Leidensdruck halten die Spannung hoch. Zwischendurch blitzen Momente der Hoffnung, Güte und Freundlichkeit auf.
Das ist definitiv kein Buch für schwache Nerven. Doch Lesende werden mit einer guten Story belohnt, bei der für die Protagonisten alles auf dem Spiel steht.