Die geheimnisumwitterte Künstlerin Vanessa Chapman ist schon lange tot, doch ihre Werke sind berühmter denn je und werden in den renommiertesten Häusern ausgestellt. Als eines Tages ein menschlicher Knochen in einer der Skulpturen Chapmans entdeckt wird, ist die Aufregung gross: Woher stammt der Knochen und wie konnte er Teil eines gefeierten Kunstwerks werden?
James Becker, der Kurator des Museums, begibt sich auf Spurensuche und reist dafür auf die abgeschiedene Gezeiteninsel Eris Island, die nur eine einzige Bewohnerin hat und weit mehr als nur eine dunkle Wahrheit verbirgt.
Paula Hawkins versteht es die Landschaft und die Atmosphäre gut zu beschreiben. Ich konnte mir die Insel mit den Gezeiten und den Wettereinflüssen bildlich sehr gut vorstellen. Auch der Schreibstil von Paula Hawkins hat mir gut gefallen, das Buch war flüssig und leicht lesbar. Das Buch wird aufgelockert durch verschiedene Zeitsprünge, Tagebucheinträge, Mails und Zeitungsartikel. Diese tragen auch bei, dass Stück für Stück des Rätsels aufgedeckt wird.
Ebenso war in diesem Buch die Anzahl der Protagonisten sehr überschaubar und somit gibt es nicht immer die Ungewissheit wer ist jetzt wer 😏.
Leider lässt das Buch jedoch zum Schluss einige Fragen offen, was mit einzelnen Personen geschehen ist. Das fand ich etwas schade, hier wären ein paar Seiten mehr sinnvoll gewesen.
Fazit: Alles in allem würde ich das Buch weiterempfehlen. Ich fand den Schreibstil angenehm und flüssig zu lesen. Die Handlung war für mich spannend, vor allem gegen den Schluss als sich gewisse Rätsel auflösten. Auch die Landschaft und die Insel mit den Gezeiten wurden gut beschrieben und ich konnte mir diese bildlich gut vorstellen. Ebenso würde ich weitere Bücher von Paula Hawkins lesen.