Funkenmord schliesst direkt an den vorangehenden Band “Kluftinger” an. Das Rätsel wird gelöst, jedoch braucht es beide Bände, um die Zusammenhänge zu sehen und zu verstehen. Das ist das erste Mal, wo die zwei Autoren die Geschichte so verteilen, ich persönlich finde das schade, ich mag es nicht, wenn ich “gezwungen” werde, den Folgeband zu kaufen, um alles zu verstehen. Da ich aber Klüpfel / Kobr liebe, kann ich darüber hinwegsehen.
Hat Kluftinger bei seinem ersten Fall vor 30 Jahren tatsächlich einen Fehler gemacht? Eine belastende Situation, vor allem, da Erika noch krank ist und er zu Hause den Haushalt auch noch schmeissen muss. Wie funktioniert nur diese Waschmaschine?
Einerseits witzig, wie Kluftinger mit ein bisschen Hausarbeit überlastet ist, es zeigt doch das klassische Bild Mann / Frau, zum anderen ist es interessanter und fesselnder Fall eingebunden, der einen von Seite zu Seite fliegen lässt und am Schluss ein Ende offenbart, mit dem man nicht gerechnet hat.
Fazit: Dieser Band braucht man, um den vorangehenden zu verstehen. Die Spannung und der Suchtfaktor ist nach wie vor sehr, sehr hoch.