Ich habe den ersten Band “A optimist’s guide to heartbreak” geliebt und wollte deshalb auch den 2. Band lesen. Doch war dieser Teil für mich nicht ganz so mitreissend.
Der Schreibstil ist wieder wundervoll. Es gab einige Stellen in denen es mir mein Herz gebrochen hat, in denen ich Lächeln konnte und in denen ich mich einfach wohlfühlte. Doch von der Intensität kommt es einfach nicht an Band 1 hin.
Die Themen wie Trauer, Verlustangst und Sucht schaffen eine etwas düstere Stimmung und leider fehlte mir an manchen Stellen die Tiefe der Themen, sie wurde mancherorts etwas zu schnell abgehandelt.
Die Charaktere sind authentisch und lebendig dargestellt. Ich konnte mich in sie hineinversetzten und mit ihnen mitfühlen. Was mir bei solch emotionalen Geschichten immer sehr gut gefällt.
Insbesondere Cal hat mich wieder die eint oder andere Träne verdrücken lassen. Er hat mit seiner Verfangenheit zu kämpfen und man erfährt endlich mehr über seine Vergangenheit.
Lucy ist und bleibt ein wahrer Sonnenschein voller Güte.
Der 2. Band konnte mich zwar nicht so mitreissen wie der erste Band, da es ein paar wenige Schwächen gab, aber ist dennoch eine Leseempfehlung wert!