Ich kann nicht viel dazu sagen ausser, dass es einfach Spass gemacht hat, dieses Theaterstück es zu lesen, trotz der ernsten Thematik. Man bekommt einige Eindrücke dazu, dass es nicht immer einfach ist, ein Sexualdelikt vor Gericht zu behandeln, auch wenn das schön wäre, wenn dem so wäre.
Es steht Aussage gegen Aussage - doch was stimmt wirklich? Es hilft auch nicht, dass ständig neue Beweise hereingebracht werden, die entweder für oder gegen die jeweiligen Parteien stehen. Am Ende weiss man trotzdem nicht, wem man glauben soll. was dann doch frustrierend war.
Daher kann ich nicht viel dazu sagen, da es eigentlich unglaublich viel zu sagen gäbe, aber das würde den Ramen sprengen.
Auch wenn es eine kurze Lektüre ist, sprachlich ist es wundervoll, vor allem die Schlussplädoyers waren unglaublich beeindruckend.
Schirachs Schreibtstil hat mich sehr gebannt und es ist mehr von ihm auf meiner Leseliste gelandet, ich freue mich darauf, längere Texte von ihm zu lesen, die nicht nur aus Dialog bestehen.