Es geht um Laurie, die nach dem Tod ihres Stiefbruders, der ihre absolute Bezugsperson war, ein neues Leben an der UBC startet und dort Medizin studieren will. Schon am ersten Tag lernt sie Sam kennen und fühlt sich schnell zu ihm hingezogen. Bis Laurie herausfindet, dass ihre Leben schon längst unglücklich verbunden sind.
Diese Geschichte ist unglaublich berührend. Sarah Sprinz hat mit Laurie und Sam zwei tiefgründige, aber gebrochene Charaktere geschaffen, die nicht immer perfekt sind und Fehler machen, die aber definitiv zusammen gehören. Es wirkt unglaublich authentisch, wie die beiden lernen wieder Vertrauen zu fassen und auch sich selbst zu vergeben. Dass Laurie die komplette Beziehung auf einer Lüge aufbaut und dann bis zum großen Knall keinen Ausweg aus der Situation findet, kann man irgendwie nachvollziehen, da es einfach so unglaublich menschlich ist, derartigen alles verändernden Konflikten so gut es geht auszuweichen.
Am emotionalsten war für mich der Moment am Ende des Buches, als Sam auf dem Friedhof erscheint und es endlich schafft sich selbst zu vergeben.
Neben Sam und Laurie gibt es in diesem Buch auch andere tolle Charaktere. So habe ich Lauries neue Mitbewohner, insbesondere Emmett, sofort in mein Herz geschlossen und bin sehr froh, dass sowohl Emmett in „What if we stay“, als auch Hope in „ What if we trust“ Platz für ihre eigene Geschichte bekommen.
Sarah Sprinz hat eine unglaublich tolle, authentische Welt erschaffen und ich freue mich darauf, bald dorthin zurückzukehren