3.5 Sterne
Ich habe das Buch noch im Januar beendet, aber irgendwie bisher nicht die richtigen Worte für diese Rezension gefunden.
Meine Erwartungen an diesen lang ersehnten, dritten Teil waren gigantisch. Und ich muss vorneweg sagen, dass mir Fourth Wing und Iron Flame besser gefallen haben.
Obwohl ich Iron Flame noch einmal gelesen habe, bevor ich in Onyx Storm eingetaucht bin, habe ich lange und verzweifelt nach Anschluss gesucht. Da waren mir unbekannte Namen, es erschien mir alles etwas chaotisch.
Für mich persönlich gab es ausserdem zu viele Längen, wohingegen andere, wichtige Geschehnisse eher zu kurz gekommen sind und beinahe beiläufig erwähnt wurden.
Ich habe die Drachen einmal mehr geliebt, aber auch hier nicht dieselbe Magie verspürt, wie in den vorherigen Bänden.
Andarna‘s Teenager-Gezicke und Tairn‘s trockene Gelassenheit als Reaktion darauf sind herrlich amüsant. Die Reisen ausserhalb der bereits bekannten Schauplätze sind wundervoll dargestellt und die starken Freundschaftsbande zwischen Rhi, Violet, Ridoc und Sawyer sind spürbar. Ich liebe den Fakt, dass Yarros sich nicht nur auf die Hauptprotagonisten konzentriert, sondern auch vielen anderen Raum gibt und sie authentisch darstellt.
Tja und dann, wie aus dem Nichts, ist das Buch zu Ende. Meine Kinnlade hängt noch immer auf Halbmast.
Wer die Reihe angefangen hat, kommt nicht um den 3. Teil herum. Für mich ist es leider der schwächste Band: Und genau deswegen bin ich unheimlich neugierig, wie es weitergeht.
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