Ich glaube, ich habe von diesem Buch sehr viel erwartet - à la Die geheimen Aufzeichnungen des Buchhändlers. Einfach zugeschnitten auf die Menschen. Doch mich hat das Buch einfach nur masslos gelangweilt und ich mag mich schon jetzt nicht mehr an die sieben Arten von Menschen, die man in Buchläden trifft, erinnern. Zumal noch jeder “Genus” durch mehrere “Typi” unterteilt wird. Es ist auf eine Art witzig geschrieben, aber meinen Humor trifft es nicht (eben das fehlende Gen). Und was mich besonders gestört hat, sind die ganzen Beispiele schottischer und englischer Literatur, die mir persönlich nichts sagen - was vielleicht daran liegt, dass der Autor ein Antiquariat betreibt. Immerhin gehöre ich zum Genus “Cliens Perfectus” (was der Autor Postscriptum notiert hat) und da wohl am ehesten zum Typus “Homines Normales”. Was mich auch enttäuscht hat, irgendwie wollte ich was besonderes sein. (;
Dieses Buch ist für mich definitiv nichts besonderes, da greife ich lieber wieder zu den amüsanten Büchlein von Gérard Otremba (eingangs erwähnt).